Stolpersteine App – Karte, Biografien, Hintergründe und Unterrichtskonzepte

Die App führt Stolpersteine in NRW via Karte auf, stellt Kurzbiografien zur Verfügung und liefert Impulse für den Einsatz der App im Unterricht.

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Über die App

Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Die App bietet biographische Hintergrundinformationen zu den Personen, deren Namen auf Stolpersteinen graviert sind. Ausgangspunkt für die App „Stolpersteine NRW“ ist das Stolpersteine-Projekt von Gunter Demnig (siehe unten). Die App holt die Stolpersteine, die in Nordrhein-Westfalen verlegt sind, in den digitalen Raum. Die mobile App sowie als Brwoser-Anwendung listen die Stolpersteine via Karte auf und stellen Kurzbiografien, illustrierte Graphic Storys, historische Fotos, Hörspiele und Augmented-Reality-Elemente zur Verfügung. In der App ist eine Such- und Navigationsfunktion integriert, die es User:innen ermöglicht an kuratierten Routen teilzunehmen.

Über die Stolpersteine

Stolpersteine sind Gedenksteine, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Gedenksteine werden an den letzten selbstgewählten Wohnorten der Opfer im Gehweg eingelassen. Jeder einzelne Stein beinhaltet eine eigens angefertigte Messingtafel, die Informationen über den Namen, das Alter und das Schicksal des jeweiligen Opfers bereithält. Vor zwei Jahrzehnten initiierte der Bildhauer Gunter Demnig dieses Vorhaben, welches heute in ganz Europa verwirklicht wurde und die Menschen dazu anregt, sich an die Vergangenheit zu erinnern.

Hintergrund des Projektes

Basale Eckdaten, biografische Texte und historische Fotos – das sind einige der Informationen, die im Rahmen des Projekts “Stolpersteine NRW” für rund 16.000 Opfer-Biografien recherchiert und verarbeitet wurden. Sie liegen an einem zentralen Ort: in der Datenbank des Projekts – und werden via App und Website ausgespielt.

Die grundlegenden Daten basieren auf den bis zu 30 Jahre alten analogen Stolpersteinakten des Künstlers Gunter Demnig. Gemeinsam mit seiner Frau Katja unterstützt er das WDR-Projekt von Anfang an. Diese Daten wurden digitalisiert und in die WDR-Datenbank übertragen. Zum Informationsabgleich und um Lücken zu füllen, wurden ergänzend auf Wikipedia verfügbare Informationen herangezogen – sofern diese durch Originalquellen, wie die Gedenkstätte Yad Vashem, verifizierbar waren. Insbesondere die auf Wikipedia unter Creative-Commons-Lizenz verfügbaren Stolperstein-Fotos sind ein wichtiger Bestandteil der im Projekt verfügbaren Basis-Infos. So konnten für fast jeden der rund 16.000 Datensätze zumindest die grundlegenden biografischen Informationen hinterlegt werden.

Unsere Empfehlung

Im Rahmen des Projektes wurden fünf Module für den Einsatz der App im Unterricht entwickelt. Sie umfassen die Bereiche Stationenlernen, Exkursion, Medienreflexion, Quellen und Gedenken. Damit stellen die Autor:innen Impulse zum Arbeiten mit Stolpersteinen zur Verfügung.

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