Empowering Spaces

Was bedeutet Sicherheit für mich? Wird Sicherheit von Menschen unterschiedlich empfunden? Welche Rolle spielen dabei Klasse, Geschlecht oder Herkunft? Und wie können wir dazu beitragen, dass sich Menschen um uns sicherer fühlen können?

Über das Projekt

„Wie können wir uns solidarisieren und aktiv für Veränderung sorgen? Erinnerungen aufrechterhalten? Gemeinsam für Aufklärung kämpfen?“

Im Rahmen des Projektes „Empowering Spaces“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Frage nach Sicherheit in gesellschaftlichen Strukturen und zeigen dabei Kontinuitäten rechter Gewalt in Deutschland auf. Sie kommen zu dem Entschluss, dass nicht alle Menschen in Deutschland sich gleichermaßen sicher fühlen. Doch was bedeutet Sicherheit überhaupt? Und wie kann dazu beigetragen werden, dass sich Menschen sicher(er) fühlen?

Video – Fragen

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Video – Straße

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Video – Aktion

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Video – Gedicht

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Unsere Empfehlung

Die vielfältigen Projektinhalte, wie das Gedicht und die Videos können u.a. in Workshops und im Unterricht zur Auseinandersetzung mit den oben genannten Fragen genutzt werden. Darüber hinaus können sie als Anregungen für die künstlerisch-praktische Auseinandersetzung mit der eigenen Migrantisierung dienen.

Zum Entstehungskontext

Im Jugendprojekt „Empowering Spaces“, das vom 09. bis zum 14. April 2022 stattfand, haben sich 10 Jugendliche damit beschäftigt, was Sicherheit bedeutet, wieso Menschen unterschiedliche Sicherheitsbedürfnisse haben und wie man dazu beitragen kann, dass sich Menschen um uns herum sicherer fühlen können, und welche Rolle dabei Klasse, Geschlecht oder Herkunft spielen.

Der gesellschaftlich-strukturelle Aspekt von Sicherheit stand dabei im Vordergrund: Es gibt in Deutschland Menschen, die sich hier aufgrund von Rassismus und rechter Gewalt nie wirklich sicher fühlen können. Das zeigen allein die jüngsten rechtsextremen Anschläge in Halle 2019 oder in Hanau 2020. Wie können wir uns solidarisieren und aktiv für Veränderung sorgen? Erinnerungskultur aufrechterhalten? Gemeinsam für Aufklärung kämpfen?

Die ersten Tage haben wir uns mit unserem eigenen Verständnis von Sicherheit befasst und uns darauffolgend für die Kontinuität rechter Gewalt in Deutschland sensibilisiert. Von der rassistischen Stigmatisierung durch die Medien, die durch ihre verzerrte Berichterstattung zur Kriminalisierung von Shishabars und anderen migrantisierten Orten beigetragen hat, haben wir anschließend den Fokus auf die Selbstermächtigung migrantisierter Menschen durch Kunst gesetzt, die eine Gegennarrative darstellen soll.

Unsere Aufarbeitung mit dem Thema haben wir in einen künstlerischen Aktivismus überführt, woraus vier künstlerische Projektergebnisse entstanden sind, die auf dem Instagramkanal von Gorki x veröffentlicht wurden.

Migration Lab Germany

Während der Projektlaufzeit vom 1.1.2021 bis zum 30.6.2022 bringt Migration Lab Germany 15 Partner:innenorganisationen aus den Handlungsfeldern Museum, Schule, Migrantenorganisationen, Gedenkstätten, außerschulische kulturelle und politische Bildung zusammen. Sie entwickeln an ihren je spezifischen Lern- und Begegnungsorten eigene Modellprojekte, die den Themenkomplex Migration mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf vielfältige Weise erschließen und pädagogisch bzw. künstlerisch bearbeiten. „Empowering Spaces“ ist eines davon. Alle hier entstanden multimedialen Bildungsmedien werden auf unserer Webplattform www.migration-lab.net präsentiert.

Migration Lab Germany und die 15 Modellprojekte werden aus Mitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor:innen die Verantwortung.

Mehr über das Migration Lab.

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