Flucht und Migration in historischer Perspektive

Wie kann die Situation deutscher Jüd:innen in den 1930er Jahren zum Ausgangspunkt für eine Reflexion über Flucht und Migration heute dienen? Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und das Schiller-Gymnasium Berlin geben einen Einblick in die praktische Arbeit.

Über das Projekt

„Flucht und Migration in historischer Perspektive – Jugendliche diskutieren strukturelle und inhaltliche Kontinuitäten“ ist ein Projekt der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Kooperation mit dem Schiller-Gymnasium Berlin-Charlottenburg. Im August 2021 wurde an der Schule die AG Flucht und Migration gegründet. Im Focus standen Migrations- und Fluchtgeschichten, die einen Bezug zu Berlin haben. Dabei wurde auf die Vergangenheit (deutscher und österreichischer Juden) und Gegenwart (freie Themenwahl der Teilnehmenden) Bezug genommen. Als Ziel sah das Projekt die Erstellung einer Broschüre vor, die die Zusammenarbeit, benutzte Materialien und Methoden näher beschreibt, und es anderen ermöglicht, eine ähnliche Forschung zum Thema „Flucht und Migration“ durchzuführen. Bis zur Veröffentlichung der Broschüre finden Interessierte unter Mediendetails einen Zwischenbericht mit einem Interview, das von Salma Azzam, 9. Kl., das Schiller-Gymnasium Berlin durchgeführt wurde. Die Broschüre folgt in Kürze!

Zielgruppe: 9. bis 12. Klasse

Zum Entstehungskontext

Während der Projektlaufzeit vom 1.1.2021 bis zum 30.6.2022 bringt Migration Lab Germany 15 Partner:innenorganisationen aus den Handlungsfeldern Museum, Schule, Migrantenorganisationen, Gedenkstätten, außerschulische kulturelle und politische Bildung zusammen. Sie entwickeln an ihren je spezifischen Lern- und Begegnungsorten eigene Modellprojekte, die den Themenkomplex Migration mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf vielfältige Weise erschließen und pädagogisch bzw. künstlerisch bearbeiten. „Flucht und Migration in historischer Perspektive“ ist eines davon. Alle hier entstanden multimedialen Bildungsmedien werden auf unserer Webplattform www.migration-lab.net präsentiert.

Migration Lab Germany und die 15 Modellprojekte werden aus Mitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor:innen die Verantwortung.

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