Workshopkonzept: Diskriminierende Sprache und Narrative in den Medien

Der Workshop adressiert diskriminierende Sprache und Bilder in der Medienberichterstattung. Ziel ihres Workshops ist es, jungen Menschen einen kritischen Blick auf dominante Narrative in den Medien zu vermitteln und damit ihre Medienkompetenzen zu stärken.

Über das Workshop-Konzept 

Wie funktioniert Diskriminierung? Wie werden Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, in den Medien dargestellt, und welche Auswirkung hat das auf sie? 

Der Workshop versucht nicht nur, auf diese Fragen einzugehen, sondern auch darauf, wie Medien funktionieren und wie man die jeweiligen Medienberichte differenziert betrachten kann. 

Das Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden im Umgang mit Medien dazu zu befähigen, die Vogelperspektive einzunehmen und einen kritischen und sensiblen Blick auf das Thema Diskriminierung in Medien zu werfen. 

Der Workshop wurde so konzipiert, dass er sowohl online als auch als Präsenzworkshop durchgeführt werden kann. In der Erläuterung zur Durchführung der einzelnen Workshop­Elemente werden deshalb immer beide Methoden beschrieben. 

Ablauf und Eckpunkte des Workshops 

 Zunächst machen sich die Teilnehmenden mit der Definition von Medien vertraut. Ziel ist es, die Funktion und Rolle der Medien in unserer Gesellschaft zu vermitteln, um zu zeigen, wie gesellschaftliche Normen durch Diskurse und Debatten in den Medien gesetzt oder beeinflusst werden. In einer kritischen Medienanalyse beschäftigen sich die Teilnehmenden dann mit einem Thema, das in verschiedenen Medien (z.B. verschiedenen Zeitungen) unterschiedlich dargestellt wird, mit folgenden Fragen: Wer oder was ist das Thema der Diskussion? Wie wird die betroffene Person/(soziale) Gruppe beschrieben? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Anschließend werden die Ergebnisse mit Hilfe eines kurzen Inputs zum Thema “Rassismus in den Köpfen” präsentiert und identifiziert. Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden zu aktiven Medienge­stalter*innen und können mit Hilfe eines Meme-Generators diversi­täts­sensible Gegener­zählungen erstellen. 

Dauer: 120 Minuten 

Format: digital & vor Ort 

Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren  

Über die Autor:innen und den Einsatz der Materialien 

Gabriela Mayungu und Firas Hallak haben den Workshop im Rahmen des Medien und Demokratie Fellowships in Zusammenarbeit mit SPIEGEL Ed entwickelt. Alle Materialien sind als Open Educational Resource zugänglich. 

Die Autor:innen und die Organisation Understanding Europe möchten Lehrer:innen, junge Pädagog:innen und Bildungsmultiplikator:innen ermutigen, den Workshop für ihre Arbeit zu nutzen. 

Unsere Empfehlung 

Mit dem vorliegenden Workshopmaterial stellen Gabriela Mayungu und Firas Hallak ein zugängliches und hervorragend aufbereitetes Konzept zur Verfügung, dass sowohl im schulischen Unterricht als auch in außerschulischer Bildung eingesetzt werden kann. Das Workshop Manual gibt Multiplikator:innen, Lehrpersonen und Bildner:innen eine fundierte Orientierung für die Durchführung  des Workshops. Es gelingt den Autor:innen ihrem Anspruch gerecht zu werden:

„(…) die Relation und Kontinuitäten zwischen asymmetrischen Machtpositionen und symbolisch­diskursiven Elementen in der Medienberichterstattung mit Hinblick auf gesellschaftliche Missstände wie Diskriminierung aufzuzeigen.

 

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