Begleitmaterial zum Kurzfilm: Romani Chaji – Wie wir genannt werden wollen

Rassistische Fremdbezeichnungen gegenüber Rom:nja und Sinti:zze halten sich hartnäckig in der Gesellschaft. Aus diesem Grund hat RomaniPhen e.V. ein Erklärvideo mitsamt methodischer Einordnung erstellt, welches dabei hilft dieses Thema an Schulen zu behandeln.

Über den Kurzfilm mit Begleitmaterial

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Seit mehr als 600 Jahren leben Sinti:zze und Rom:nja in Deutschland. Trotz offizieller Selbstdefinition als Roma halten sich rassistische Fremdbezeichnungen gegen sie hartnäckig. Dieses Bildungsmaterial widmet sich dem Thema: Wie wir genannt werden wollen. Die Comic-Figur Romani Chaji erklärt, woher die rassistischen Fremdbezeichnungen für Sinti:zze und Rom:nja stammen. Romani Chaji greift dabei auf, auf welchen Gründen die Begriffe rassistisch sind und was Menschen stattdessen sagen können.

Unsere Empfehlung

Die Handreichung zum Kurzfilm „Wie wir genannt werden wollen“ liefert umfangreiche Anregungen für den Einsatz des Bildungsmaterials im Unterricht. Neben einer inhaltlichen Einführung in das Thema, stellt das Material Hinweise zur Anbindung an den Rahmenlehrplan zur Verfügung. Die methodischen Vorschläge inklusive Kopiervorlagen unterstützen Lehrpersonen darin dieses Unterrichtskonzept etwa zur Gestaltung eines Projekttages im Umfang von 5,5 Zeitstunden zu verwenden. Das Bildungsmaterial kann ab der siebten Klassenstufe eingesetzt werden und eignet sich sowohl für den schulischen als auch den außerschulischen Einsatz. Die Umsetzung wurde für den Präsenzunterricht erstellt.

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