Multi-peRSPEKTif: TO FEEL A STRONG CONNECTION THROUGH HISTORY

Wer gestaltet Orte der Erinnerung und wie können sie verändert werden? Die Dokumentation ist ein Beispiel für eine multiperspektivische Auseinandersetzung mit verschiedenen Orten der NS-Vergangenheit und ihrer Kontinuitäten.

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Über die Dokumentation

„When I go to those places, I feel connected. Basically because a part of me gone through something like that in the past, which I did not go through directly because I’ve never been enslaved or into forced labor. But my grandparents or great-great-grandparents have been into a situation like that. And for the first time me going to a place, I feel connected to it and I wanted to know more and how history link from one end of the world to the other end of the world.“

Fatoumata Cham, Teilnehmerin der Exkursion

Zielgruppe: Menschen, die Erinnerungsorte besuchen möchten

Dauer: 16:03 Minuten

Unsere Empfehlung

Die Dokumentation eignet sich für die Vorbereitung eines Gedenkstättenbesuchs oder Erinnerungsortes mit multiperspektivischem Ansatz. Ergänzend zur Dokumentation kann die Online-Plattform von „Multi-peRSPEKTif“ weitere Anregungen geben, wie sich Gruppen mit verschiedenen Zugängen, Fragen und Diskussionen thematisch mit dem Nationalsozialismus und Postnationalsozialisitscher Gesellschaft auseinandersetzen können. „Multi-peRSPEKTif bietet gerade durch Begegnungen und Aushandlungen Räume für eine gemeinsame Gestaltung von Erinnerungskultur(en), ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und ist als Intervention in bestehende Erinnerungsnarrative zu verstehen. Es zeigt aber auch die Anforderungen an die Erinnerungskultur(en) in einer Gesellschaft der Vielen: Wem gehören Gedenkstätten und Erinnerungsorte? Wer spricht? Über wen sprechen wir? Welche Perspektiven sind sichtbar und welche nicht? Wer gestaltet Orte der Erinnerungen und wie können sie verändert werden?

Zum Entstehungskontext

Während der Projektlaufzeit vom 1.1.2021 bis zum 30.6.2022 bringt Migration Lab Germany 15 Partner:innenorganisationen aus den Handlungsfeldern Museum, Schule, Migrantenorganisationen, Gedenkstätten, außerschulische kulturelle und politische Bildung zusammen. Sie entwickeln an ihren je spezifischen Lern- und Begegnungsorten eigene Modellprojekte, die den Themenkomplex Migration mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf vielfältige Weise erschließen und pädagogisch bzw. künstlerisch bearbeiten. „to feel a connection through history“ ist eines davon. Alle hier entstanden multimedialen Bildungsmedien werden auf unserer Webplattform www.migration-​​lab.net präsentiert.

Migration Lab Germany und die 15 Modellprojekte werden aus Mitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor:innen die Verantwortung.

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