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Die Rolle der Polizei im Nationalsozialismus

Datum, Uhrzeit & Sprache der Veranstaltung

Welche Funktionen erfüllte polizeiliches Handeln im Nationalsozialismus und welches Selbstverständnis lag diesem Handeln zugrunde?

Fr. 14. Juni 2024 | 14:00 – 19:00 Uhr (Präsenz, Hamburg)

Deutsch

Welche Funktionen erfüllte polizeiliches Handeln im Nationalsozialismus und welches Selbstverständnis lag diesem Handeln zugrunde?

Die Polizei war im Nationalsozialismus an der Verfolgung und Ermordung von Menschen im Nationalsozialismus beteiligt – aber wie war sah diese Beteiligung konkret aus? Welche Funktionen erfüllte polizeiliches Handeln im Nationalsozialismus und welches Selbstverständnis lag diesem Handeln zugrunde? Die Fortbildung richtet ihren Blick in Form eines kurzen Rundgangs über das Gelände sowohl auf die Rolle der Polizei in nationalsozialistischen Konzentrationslagern als auch auf deren Verzahnung mit der SS und anderen Institutionen. Es wird die Frage diskutiert, wie aus „ganz normalen Männern“ Tätern wurden und inwiefern auch Frauen als Teil der weiblichen Kriminalpolizei an Verbrechen beteiligt waren.

Die Teamenden machen seit vielen Jahren historisch-politische Bildungsarbeit mit Polizei-Gruppen und geben einen Einblick in ihre Methodik. Zum Abschluss richtet die Fortbildung ihren Blick auf die Zeit nach 1945 und auf Kontinuitäten und Brüche in der Polizeiarbeit.

Referierende: Andreas Strippel (Stiftung Adam von Trott und KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Sandra Wachtel (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 3 Euro/Person vor Ort erhoben.

Anmeldung bis 7. Juni 2024

Kosten

Kostenumlage für Verpflegung von 3 €